2018

Tagesfahrt zum Kloster Weltenburg am 21. Juni 2018

Es war zu erwarten, dass das Wetter auch an diesem Tag sonnig und recht warm werden würde. Somit war dieser Aspekt kein Problem; waren doch die vergangenen Tage fast ausnahmslos recht hochsommerlich und – laut Wetterbericht – die folgenden gleich bleibend vorhergesagt.
Nachdem nahezu alle Fahrgäste fast auf die Sekunde pünktlich das „Einchecken und Bus-Boarding“ (Teilnehmerliste!) überstanden hatten ging die Fahrt los. Unser erstes Etappenziel war der Bauernmarkt Dasing, wo uns schon die vorbestellten Weißwürste, Wienerle oder Käsesemmel zusammen mit einem kühlen Trunk erwarteten. Doch dann wieder: „Alles einsteigen“! Georg, unser Busfahrer hatte es etwas eilig, da wir zur Fahrt mit dem 12:00-Uhr-Schiff von Kehlheim zum Kloster Weltenburg angemeldet waren und noch einige Kilometer Landstraße mit zum Teil nicht

abschätzbarem Verkehrsaufkommen vor uns lagen. Doch das Glück war auf unserer Seite. Genau ein paar Minuten vor „High-noon“ erreichten wir den Schiffsanleger, wechselten schnell auf das schwimmende Fortbewegungsmittel und schon befanden wir uns mitten auf der Donau und zwischen den steilen Felsen des Donaudurchbruchs. Die Stimmung an Deck war heiter, fröhlich und ausgelassen. „Schau mal dort die Kreidefelsen …“ oder: „Dort oben winkt die Lorelei herunter – ha ha ha …“. Hatten da wohl einige im Schulfach Erdkunde nicht richtig aufgepasst.
Nach der kurzweiligen Schifffahrt durften wir von der Kaimauer bis zum Kloster noch ein paar Meter die Füße strapazieren. Doch dann empfing uns ein herrlicher schattiger Biergarten. Leider waren unsere vorab reservierten Tische noch von einer Behindertengruppe belegt und die wollten wir dann – auch auf Bitten der Biergartenmanager – nicht einfach in die Büsche jagen. Auch so bekamen alle ihren Platz und endlich erfrischende Getränke. Oh wie herrlich doch so ein kühles, dunkles klösterlich-heiliges, stammwürziges Bier schmecken kann. Erst nach dem zweiten „Halbekrügerl“ und nach erfolgter Essensbestellung dürften so manche Gedanken an die klösterliche Brautradition besonders hier in Weltenburg aufgekommen sein, wo das erste Bier schon im Jahr 1050 gebraut wurde. Wie das damals wohl geschmeckt haben dürfte? Wahrscheinlich war das nicht so süffig wie das heutige – bestimmt nicht – kann gar net sei!

Doch wer Klosterbier trinkt, der soll auch die Klosterkirche besuchen. Ein sehr kompetenter Führer zeigte uns mit lustigen Anmerkungen die barocke Abteikirche St. Georg von innen. Auffallend das Spiel mit dem Tageslicht, das durch große zurückgesetzte und nicht sichtbare Fenster gezielt den hinteren Bereich des Altares und das große ovale Deckengemälde wie ein sich öffnender Himmel wirken lässt.
Im Klosterbereich verging die Zeit wie im Flug. Mit mehr oder weniger Wehmut durften wir dann die Rückfahrt antreten. Ob wir solch einen schönen Tag an so einem schönen Ort wieder mal erleben dürfen? Was uns allen bleibt sind schöne Erinnerungen und die Begegnung mit so vielen netten Kolleginnen, Kollegen, Freunden und Bekannten und auch anderen Leuten. Dafür sind wir dankbar.
Zur Rückfahrt gibt es nur noch zu vermelden, dass wir nochmals eine kurze Pause im Bauernmarkt Dasing einlegten und letztlich mit vielen Erlebnissen wieder daheim wohlbehalten angekommen sind.
Als Reiseleiter darf ich mich an dieser Stelle für die sehr interessierten, teamorientierten und ausnahmslos disziplinierten Mitfahrerinnen und Mitfahrer bedanken. Mit solch einer Gruppe – obwohl alle schon im Seniorenalter – kann man noch Felsen bewegen und Baumstümpfe ausreißen.

pd

 

 

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Mehrtagesfahrt nach Breslau – Polen

1.Tag, Dienstag, 01. Mai 2018

Abfahrt in Kempten an der Telekom-NL (Fernmeldeamt) um 04:00 Uhr. Ankunft in Breslau um 16.00 Uhr. Treffen mit dem Reiseführer M. im 5*Hotel R.. Anschließend machen wir eine kleine Stadtführung zur ersten Orientierung in der Stadt. Den ersten wunderbaren Eindruck haben wir als wir an der Oder entlang in die Altstadt gingen. Die Stadt hat über 100.000 Studenten und am Nachmittag befanden sich um 16.00 Uhr am Marktplatz 7411 Gitarristen um den eigenen Guinness-Rekord zu brechen. Leider waren wir zu spät dran, aber zwei Gitarren-Spieler spielten für uns dann doch noch „Hey Joe“ von Jimmy Hendrix. Eine traumhafte Altstadt erwartet uns!!! Eine Touristen- Attraktion sind die 750 gusseisernen Zwerge, die an vielen Ecken, Plätzen, Gassen und werden gerne von allen und auch von uns liebevoll fotografiert. 

2.Tag, Mittwoch, 02. Mai 2018

Heute vertiefen wir die Eindrücke in der Stadt. Die Fahrt führt um den mittleren Ring und die Neubauten weiter draußen, Stadtrundfahrt und  dann besuchen wir die Sandinsel mit der Dom-Insel und Dom. Wir fahren zum Kloster Trebnitz. Die Hl. Hedwig, Herzogin von Schlesien stammte von Andechs in Bayern u. ist im 13. Jahrhundert die größte Wohltäterin des polnischen Volkes. Ihr Grab ist der größte Wallfahrtsort Schlesiens. Es entstand dadurch eine christliche Brücke zwischen Polen und Deutschland. Nach der Kaffee-Pause sind wir wieder in der Altstadt und besuchen die restlichen Kirchen im Bereich der Altstadt. Um 15.00 Uhr haben wir Freizeit und schauen uns noch in der Markthalle um.

 3.Tag, Donnerstag, 03. Mai 2018

Den heutigen polnischen Nationalfeiertag verbringen wir im Riesengebirge. In Rübezahls Heimat besuchen wir den Marktplatz in Hirschberg. Ein Umzug mit Musik begrüßt uns. Hirschberg ist eine außergewöhnliche Stadt mit 900-jähriger Geschichte. Die Hauptstadt des „Nationalparks Riesen-Gebirge“ im „Schlesischen Elysium“, dem Paradies im 19. Jahrhundert. Das Hirschberger Tal am Fuße des Riesengebirges ist eine der reizvollsten Kulturlandschaften Mitteleuropas – mehr als 30 Schlössern, Burgen und Herrenhäusern gilt es zu entdecken. Literarische Berühmtheit erlangte das Riesengebirge mit dem sagenumwobenen Berggeist Rübezahl. M. hat sich zusätzlich das Schloss und den Gutshof Lomnitz für einen Besuch ausgesucht, da wir gestern wegen des Feiertages nicht in die Aula Leopoldina konnten. Ein interessanter Film und eine kleine Besichtigung erklären uns mehr zur Geschichte des Schlosses. Schloss Lomnnitz im Tal der Schlösser und Gärten. Ein romantisches, schlesisches Gut als Renaissance-Vorbild für weitere Bauten. Alles wird von einer Stiftung betreut, verwahrt und bekannt gemacht. Wir fahren weiter ins Tal hinein nach Agnetendorf zum Haus Bergfried von Gerhart Hauptmann. Im  Platzregen rennen wir den Hügel hinauf, aber oben angekommen, entschädigen uns die Besichtigung und der Film über das Leben des Dichters, im höchsten Maße. Je tiefer wir ins Tal hinein fahren, desto dichter wird der Nebel. Oberhalb des Ortes Krummhübel steht in 700m Höhe die Stabkirche Wang. Ein Teil von uns entscheidet sich für die kleine etwas ansteigende Wanderung zur Kirche, der Nebel begleitet uns. Die Wang-Kirche ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche aus Vang. 1841 hat sie der Preußen-König Friedrich-Wilhelm IV erworben und hier wieder aufgebaut. Reiche Schnitzereien + Ornamente erfreuen uns im Inneren. Es gibt einen seperaten Laufgang innen um das Kirchenschiff für Meditation und gegen Kälte. Das Bord-Fest wird verschoben, aber Kaffee und Kuchen schmecken auch im Nebel.  

4.Tag, Freitag, 04. Mai 2018

Wir fahren auf der neuen Autobahn Richtung Westen. Rechts und links riesige gelbe Rapsfelder. In Bunzlau halten wir in einer Keramikfabrik mit Verkauf. Ein kleiner Einkauf ist dabei ein Muss! Wir spazieren durch die Altstadt mit vielen restaurierten Kirchen und Gebäuden. Die wiederaufgebaute Stadt ist sehenswert. Weiter geht es über die Grenze, in die östlichste Stadt Deutschlands nach Görlitz an der Neiße. Hier kreuzten sich einst die ältesten Handelsstraßen die „Salzstraße“ und die „Via Regia“. Über 4000 geschützte, sorgfältig restaurierte Bauwerke gibt es in der Stadt, wie sonst nirgends in Deutschland. Die St. Peter und Paul Kirche  thront über der Neiße dem Grenzfluss und ein Blick hinein hat sich gelohnt. Nach einem Eis, treffen wir uns wieder am Parkplatz einer alten Fabrik. Nun kann unser Bord-Fest  beginnen. G. hat wie immer, schon den Kaffee hergerichtet und die Service-Mädels die Brotzeit, traditionelle Schüblinge, Bergwurst, Käse, Gurken, Tomaten, Brot. Der Kuchen darf auch nicht fehlen. Unsere Frauen waren so lieb, für die 6 Tage 17 schmackhafte Kuchen zu backen. Die Akkordeon-Musik von H. im Anschluss gehört auch dazu. Wir singen gerne die bekannten Lieder mit  und ölen unsere Kehlen mit einem Becher Wein. Da wir noch eine weite Rückfahrt haben, dauert unsere Party leider nicht ganz so  lang, aber die Telekom-Familie ist zufrieden.

5.Tag, Samstag, 05. Mai 2018

Der letzte Ausflugstag bringt uns ins Waldenburger Bergland. In der spätbarocken Klosteranlage Grüssau bestaunen wir die reich verzierte Klosterkirche Maria Himmelfahrt und die Josephskirche mit einem beeindruckenden Mausoleum. Bei der geschichtsträchtigen Schlossanlage Fürstenstein, die Perle des Tales,  genießen wir nebst Eintritt und Führung auch den wunderbaren Ausblick auf die Umgebung. Das imposante Gebäude besticht mit dem reich verzierten Maximilian-Saal. Als Gruppe haben wir den Vortritt vor 1000 Besuchern, die ganz entspannt warteten. Hier finden viele Feste statt und es begeistert auch hier die Gäste aus aller Welt. Die weitläufige Parkanlage verführt zum Ausruhen. Aber unsere Augen und Fotoapparate sind noch aufnahmefähig. Kaffee und Kuchen warten schon auf uns.  Zum Abschluss besuchen wir die Friedens- Kirche in Schweidnitz, wieder ein UNESCO Weltkulturerbe! Nach dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischem Frieden wurde den Lutheranern der Bau von 3 Friedenskirchen gestattet. Diese sollten nicht zu groß sein, außerhalb der Stadt-Mauern liegen und nicht aus Stein errichtet werden. Es entstand die größte Fachwerkkirche Europas und bietet Platz für ca. 7500 Personen. Ein Kulturgut vom Feinsten, wir kommen aus dem Staunen im Innenbereich nicht heraus. Ein schöneres Highlight, zum Abschluss unserer Reise, können wir uns nicht vorstellen. Der Abschied von unserem Reiseleiter fällt uns schwer, denn wir hätten ihm noch mehrere Tage zuhören können. Man hört bei vielen Erzählungen, die Liebe zu seinem Beruf und seiner schlesischen Heimat heraus. Für uns ist das ein Glücksfall gewesen, so einen kompetenten und gescheiten jungen Mann als Reiseleiter für unsere 6 Tage zu bekommen. Man kann ihn nur weiter empfehlen, er hat mit seiner Ruhe und seinem Einfühlungsvermögen alles richtig gemacht!!!

6.Tag, Sonntag, 06. Mai 2018

 Heimreise über Dresden. Die 6 Tage sind wie im Flug vergangen und wir werden die Breslau, die Perle Schlesiens, die Oder und die romantischen Täler Niederschlesiens bestimmt noch lange in Erinnerung behalten. Unsere Telekom-Reise-Familie ist bis zuletzt gut gelaunt.

sz

 

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Spaziergang um den Öschlesee am 19. April 2018

mit anschließender Besichtigung der Allgäu-Brennerei inkl. Verkostung

Bei schönstem Wetter begannen wir unseren Ausflug mit einem Spaziergang um den Öschlesee, der ca. 1 Stunde dauerte. In der Seerose stärkten wir uns bei einem guten Mittagessen. Der Höhepunkt bildete anschließend die interessante Führung in der Allgäu-Brennerei. Wir erfuhren was der Unterschied zwischen Brand, Likör & Spirituosen ist und konnten unter einer Vielfalt diese auch verkosten.
  cl

 

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Europa-Quiz am 21. März 2018

im Altstadthaus in Kempten

Bei Kaffee und Kuchen trafen sich die Kemptener Senioren mit den Telekom Senioren zum Europa-Quiz im Altstadthaus in Kempten.

Mit Fragen wie: In welcher europäischen Metropole hat die Bayerische Vertretung bei der EU einen Sitz? Das war noch eine der leichtesten Fragen bei unserer Veranstaltung Europaquiz des Vereins „Bürger Europas“.

Die richtige Antwort lautete: Brüssel.

Bei der Frage: Mit rund 12,8 Millionen Einwohnern hat Bayern mehr Einwohner als 20, 15 oder 10 EU-Länder?

Die richtige Antwort lautete: 20 EU-Länder.

Wir erhielten viel Information über die Arbeit der Europäischen Union und die Europapolitik der Bundesregierung.

Für die etwa 40 Teilnehmer war das Quiz sehr interessant und unterhaltsam zugleich.

Die Gewinner (meist Telekom-Senioren) haben sich über die kleinen Geschenke sehr gefreut.

 

 

 

 

he

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Besichtigung am 08. März 2018
bei der Firma Sonnen GmbH in Wildpoldsried bei Kempten.

Es war ein interessanter Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken in die Stromwelt eines kleinen aber weltweiten Unternehmens.
Was steckt hinter der Idee der Firma:
Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Hauses hat, kann den so erzeugten Strom unter Umständen selbst kaum nutzen. Morgens und abends, wenn der Bewohner Strom benötigt, scheint die Sonne kaum oder gar nicht. Mittags dagegen, wenn der Bewohner möglicherweise im Büro sitzt, ist die Stromerzeugung am größten. Hier kommen die Sonnenbatterien des Allgäuer Unternehmens ins Spiel: Sie speichern die Energie und sorgen dafür, dass der Besitzer der Anlage sie dann nutzen kann, wann er sie benötigt. „Unabhängigkeit“, nennt man das.

Quelle: Fa. Sonnen GmbH

Die neue Sonnenbatterie namens „hybrid“, kann allerdings mehr als ihre Vorgängermodelle. Sie ersetzt den sogenannten Wechselrichter, der bislang notwendig war, um Gleichstrom aus der Photovoltaikanlage in Wechselstrom fürs Stromnetz zu verwandeln, Die Kosten sinken so um bis zu 20 Prozent. „Das ist der Schritt in den Massenmarkt.“ Man spricht von rund 15 Millionen Einfamilienhäusern in Deutschland; die die Technologie der Firma nutzen könnten.

he