2016

Tagesfahrt nach Dornbirn, 15.06.2016 

Der Tag versprach gut zu werden. Nach mehrtägigem regnerischen Wetter waren die Schauer bereits in der Früh verschwunden und die Sonne spitzelte immer häufiger und wärmender durch die dicken und dunklen Wolken.
Nachdem (fast) alle Fahrgäste letztlich im Bus ihren Platz gefunden hatten ging die Fahrt in lockerer und angenehmer Atmosphäre in Richtung Lindau, dann durch den Pfänder-Tunnel nach Dornbirn (Vorarlberg / Österreich). Unser erstes Ziel, die Inatura öffnete gerade ihre Pforten und uns eröffnete sich eine phantastische naturkundliche und wissenschaftliche Welt. Sehen, staunen, ausprobieren, irgendwelche Knöpfe drücken und Hebel betätigen, nochmals staunen, irgendwo riechen und schnuppern, begreifen und zusammen mit den anderen lachen, Erklärungen austauschen und so manches auch kritisch sehen. Die Zeit verging wie im Flug und nur der Hunger und die länger werdenden sonnigen Perioden ums Museum herum ermahnte uns, im Restaurant etwas für den Magen zu tun und die Füße im angrenzenden Stadtgarten zu vertreten.

Und dann ging es schon wieder weiter nach Hohenems. Unser zweites Ziel an diesem Tag war das Schlosskaffee und die dazugehörende Schokoladenmanufaktur Fenkart. Das Städtchen Hohenems scheint wirklich sehr nett und interessant zu sein, aber unsere Sinne standen momentan auf eine schöne Tasse Kaffee in Verbindung mit einer österreichischen Kuchen- oder Tortenspezialität. Doch dann war zuerst ein Vortrag mit einer Verkostung ausgezeichneter Schokoladenkreationen aus dem Hause Fenkart angesagt. Der Geschäftsführer und Firmeninhaber Herr Fenkart selbst entführe uns in die köstlich duftende und schmeckende Welt des Kakao und der Schokoladen. Er verstand es vorzüglich, den Bogen von der oft mühsamen Kakaoerzeugung über die Aufbereitung der Bohnen (physikalisch: z.B. trocknen, umschichten; chemisch: z.B. fermentieren, rösten), der anregenden und stimmungsaufhellenden Wirkung von Theobromin auf den menschlichen Körper als wesentlicher Wirkstoff in der Kakaobohne bis zur Herstellung edler Schokoladen und feiner Pralinen zu spannen. Mit Geruchsproben von Kakao-Zwischenprodukten und der Degustation erlesener Kakao-Endprodukte wurde die Palette unser menschlichen Sinne arg sensibilisiert. Bestimmt haben einige von uns unweigerlich an den legendären Kinofilm „Chocolat“ gedacht, bei dem die Schokoladenkünstlerin Rocher mit ihren mystischen Schokoladenmixturen letztlich die Bewohner eines verschlafenen französischen Provinzstädtchen entzaubert hatte und das Ganze in einem großen friedvollen Schokoladenfest endete.

Doch wir durften noch in der Fenkart´schen Chokolaterie einkaufen und dann – gut angeregt und stimmungsfroh (durch das Theobromin ?!?) die Heimreise antreten.
pd

 

Frühjahrsfahrt nach Dresden vom 30.04. – 04.05.2016

1.Tag
In Dresden begannen wir mit der Alt-Stadt-Führung. Wir sind überwältigt von dem Wiederaufbau der einzelnen Gebäude in der Stadt und genießen diese ganze Pracht (z.B. Zwinger, Hofkirche, Frauenkirche, Schloss). Am Neumarkt sind immer noch Aufbaumaßnahmen und kein Gebäude/Haus ist älter als 11 Jahre! (z.B. Frauenkirche 2005)
Bei einer Stadtrundfahrt bekommen wir noch die Altstadt erklärt und fahren über die Elbauen bis zur Waldschlösschen-Brücke. Zurück geht es am Ufer an den imposanten Villen entlang und den Anlegestellen der Schiffe vorbei.

2. Tag
Immer am 1. Mai findet die Eröffnungsfeier der historischen Flottenparade auf der Elbe, vom Terrassenufer in Dresden bis nach Schloss Pillnitz statt.  Als wir ablegen, läuten die Glocken der Stadt und jeder der 9 Raddampfer und die 2 Salon-Schiffe begrüßen mit den Signal-Hörnern Tausende von Zuschauern, die sich an den Ufern der Elbe rechts und links und auf den Brücken verteilt haben. Wir sind mittendrin und genießen dieses imposante Erlebnis. Von überall winken uns Leute zu. Im Schloss besichtigen wir das „Grüne Gewölbe“.

3.Tag
Wir fahren zum Schloss Pillnitz. Wir wandern durch den Garten und die schöne Parkanlage. Wir gehen auf den Spuren der Gräfin Cosel, die das Palais von August dem Starken geschenkt bekommen hat. Das Wasserpalais an der Elbe liegend haben wir schon vom Schiff aus bewundert. Das Bergpalais liegt am Hang.
Weiter geht unsere Fahrt ins Elbsandsteingebirge zur Bastei, die berühmteste Fels-Formation der Sächsischen Schweiz. Auf dem Basteihorn bietet sich ein einmaliges Panorama mit Blick auf den Lilienstein und den Königstein.
Mit dem neuen Aufzug fahren wir auf den Tafelberg von Schloss Königstein. Von der früheren Festungsanlage im Mittelalter sind noch 30 Gebäude erhalten. Das wichtigste war das Brunnenhaus. Wir werfen einen Blick in den 152 m tiefen Brunnenschacht. Der Blick vom Königstein ist besonders reizvoll, denn hier macht die Elbe eine Schleife.

4.Tag
Wir fahren zum Panometer (Gasometer + Panorama). Wir sind auf einem 15m hohen Aussichtsturm und das 360°- Panorama führt uns auf eine Zeitreise nach Dresden am 13.02.1945 nach den Bombardements. Man erlebt den Angriff und die Zerstörung und die Tragödien. Für uns ist es schaurig, traurig und erschütternd, was damals passiert ist. In einem Film erzählten die Zeitzeugen von damals.
Wir fahren in die Neustadt. Erich Kästner lebte hier. In Pfunds Molkerei, dem „schönsten Milchladen der Welt“. kommt niemand vorbei. Wir fahren über das Waldschlösschen und das Elbufer zu einem uns schon bekannten Parkplatz an der Elbe. Ab sofort ist unser Bordfest angesagt. In dieser harmonischen Gesellschaft schmeckt uns die Brotzeit einfach am besten!
Der letzte Höhepunkt des heutigen Tages ist eine Orgel-Andacht in der Frauenkirche. Wir haben wunderbare Plätze auf der Empore und der Organist spielt 2 Orgelstücke. Ein Kirchenführer spricht anschließend über die Geschichte und den Wiederaufbau der Frauenkirche von 1994 – 2005. Und wieder sind wir überrascht über so viel barocke Pracht innen und auch außen. Die steinerne Kirchenkuppel ist die größte nördlich der Alpen.

5.Tag
Heimfahrt. In der Nähe von Zwickau bei Reichenbach machen wir einen kleinen Abstecher zur weltgrößten Ziegelbrücke im sächsischen Vogtland, der Göltzschtalbrücke. Höhe 78 m, Länge 574 m, 81 Brückenbogen. 165 Jahre alt und die verbindende Funktion zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Ein Symbol der wieder gewonnenen deutschen Einheit.

Auszug aus dem Reisebericht
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Ausführlicher Reisebericht

 

 

Steiff-Museum und Osterbrunnen, 22.03.2016

Erste Tagesfahrt des Seniorenbeirats im Jahresprogramm 2016 am Dienstag, den 22. März 2016

Im weitesten Sinne also eine Fahrt ins Stauferland in der Karwoche vor Ostern für Große und Kleine bei voll besetztem Bus und (ausnahmsweise) angenehmen, sonnigen Wetter! Fazit: Ein Erlebnis für Große und Kleine!

Wer noch nicht dort war in Gingen, wo uns eine große Tierwelt in Lebensgröße erwartete und zum Streicheln und Kuscheln einlud, kann sich nicht vorstellen, wie selbst erwachsene Teilnehmer die helle Freude hatten von und mit der großen Begeisterung der Kinder („So Ihr nicht werdet wie die Kinder …“). Und dann gabs noch in der Bistro des Museums eine kleine aber feine Auswahl zum Mittagessen.

Dann ging es weiter nach Schechingen im Stauferland, in die kleine Dorfgemeinschaft, die es sich seit 14 Jahren zur Aufgabe macht, alle Jahre zur Osterzeit den Dorfbrunnen zu einer riesigen Krone zu schmücken, ja womit?
Mit über 11 000 Eiern, alle schon Wochen voraus in vielen fleißigen Stunden bemalt, keine gewöhnliche „Anmalungen“ sondern wahre Kunstwerke auf Gänse-, Hühner-, Straußen- und selbst Vogeleiern. So vielseitig bemalt wie das Leben selbst mit Märchen, Comics, Spielen, kirchlichen Scenes, Briefmarken- und Sportmotiven und vieles mehr!

Und zur Begrüßung gab es dann nach der guten Information über die ganze Arbeit noch ein kleines Gläschen Eierlikör und somit waren dann die zwei Stunden mit Staunen und Bewunderung und einer gemütlichen Kaffeepause im Rathaus leider viel zu schnell vorbei, aber mit großem, bleibenden Eindruck und Respekt vor einer so lebendigen Dorfgemeinschaft!

jw

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